Rauchsalz

Das besondere Gewürz
für raffinierte Küche
Zum Rauchsalz-Test

Was ist Rauchsalz?

Rauchsalz ist Speisesalz dass durch Räuchern oder durch Zugabe von Raucharoma aromatisiert wurde.

Auch als Hickorysalz oder Smoked Salt bekannt, ist es eine Spezialität die vor allem in der Amerikanischen Küche Verwendung findet und bei keinem echtem Barbecue fehlen darf.

Traditionell wird grobes Salz, häufig Meersalz, mehrere Tage kalt über unterschiedlichem Holz geräuchert. Abhängig vom verwendetem Holz und Herkunftsland entsteht Hickorysalz, Salish Salz, Dänisches Rauchsalz, Wikinger Salz oder Fleur de Sel Chardonnay.

Durch seinen rauchigen Geschmack eignet es sich besonders zum Würzen von Fleisch und Fisch. Sein Aroma verleiht allem einen schinkenartigen, herzhaft-rauchigen Geschmack.
Dies ist auch der Grund warum es gerne von Vegetariern verwendet wird.

Leider haben die Meisten Produkte den Namen nicht verdient.
In unserem Rauchsalz-Test finden Sie daher die besten Produkte die es aktuell zu kaufen gibt.

Welche Sorten gibt es?

Vier Rauchsalz-Sorten

Von oben links nach unten rechts: Wikinger Salz, Dänisches Rauchsalz, Hickory Salz und Schwarzwald Rauchsalz

Die wichtigsten Sorten sind Hickory Salz, Wikinger Salz und Dänisches Rauchsalz.

Beim Dänischen Rauchsalz wird Salz aus dem Toten Meer etwa 160 Stunden über Buchenholz kalt geräuchert. Durch die langsame und schonende Herstellung entsteht ein Gewürzsalz mit hervorragendem Geschmack und Bernstein-Färbung. Es ist sehr gut zum Nachwürzen am Tisch geeignet.

Hickory Salz wird über amerikanischem Hickory Holz geräuchert und ist typisch für die Küche der USA. Es wird meist nur 48 Stunden geräuchert, ist im Vergleich recht günstig und eignet sich geschmacklich eher fürs Kochen statt als Tafelsalz. Typischer Weise wird es für Barbecue Dry Rubs und andere Marinaden eingesetzt.

gemahlenes Rauchsalz

Hickory Salz – Typisch für die amerikanische Küche

Wikinger Salz hat die beste Qualität. Dies kommt durch das zum räuchern genutzte Wacholderholz dass einen sehr feinen Geschmack hinterlässt. Da Wacholderholz selten ist, ist dieses Salz deutlich teurer als die anderen Sorten.

Salish Salt bezeichnet Rauchsalz welches über Roterlenholz geräuchert wurde. Der Name geht auf einen großen Indianerstamm aus dem Nord-Westen Amerikas zurück. Hierzulande findet man es eher selten.

Darüberhinaus gibt es noch Fleur de Sel Chardonnay welches über dem Holz alter Chardonnay Fässer geräuchert wird und daher extrem selten ist.

Durch die zunehmende Beliebtheit findet man inzwischen diverse Sorten die meist dem dänischem ähneln. Beispielsweise über Tanne geräuchertes Black Forest Smoked Salt oder Schwäbisches Räuchersalz.

Dattel im Speckmantel mit Rauchsalz, Salat und geröstetem Brot

Viele Gerichte können von hochwertigem Rauchsalz profitieren. Besonders gegrilltes schmeckt einfach nach mehr.

Verwendung

Hochwertiges Rauchsalz wird hauptsächlich zum Verfeinern von Speisen am Tisch verwendet. In der Vegetarischen Küche können damit aber auch Fleischaromen erzeugt werden, die sonst kaum zu erreichen wären.

Gut macht es sich auch einfach auf Gurke und Tomate. Dort macht es aus einfachem (langweiligem) Gemüse einen schmackhaften Snack.

Auch in Kombination mit süßem funktioniert Rauchsalz hervorragend. Auf Speiseeis, Honigmelone und natürlich in Verbindung mit Schokolade ist es einfach gigantisch. Probieren Sie es doch einfach mal!

Abwechslung ist die Würze des Lebens. Rauchsalz eignet sich perfekt um dies zu erreichen.

Mehr Anregungen und Tipps dazu finden Sie auf der Seite Verwendung von Rauchsalz.

Kaufberatung & Preise

Farbvergleich verschiedener Rauchsalz-Qualitäten

Qualitätsunterschiede lassen sich gut an der Farbe erkennen. Manche Produkte sind allerdings mit Karamell gefärbt

Aufgrund der langen und aufwändigen Herstellungsweise finden sich auch immer wieder Salze, die lediglich mit Aroma und Farbstoffen versehen wurden. Auch Glutamat findet immer wieder seinen Weg in das Produkt. Sie sollten beim Kauf also auf die Zutatenliste achten.

Nur etwa jedes fünfte von uns getestete Salz schmeckt wirklich gut und intensiv. Bei vielen Produkten wird einfach etwas hochwertiges Rauchsalz mit normalem groben Salz gemischt. Wenn Sie also wenige dunkle Kristalle zwischen vielen hellen sehen, ist das ein schlechtes Zeichen. Unsere Erfahrung zeigt: Je dunkler die Färbung, desto besser der Geschmack.

Die Farbe ist das beste Indiz für die Qualität des Produktes. Leider werden manche Produkte eingefärbt. Dänisches Rauchsalz sollte eine Färbung haben die an Bernstein erinnert. Hickory Salz ist dunkler und weniger brilliant.

Die einzigen Inhaltsstoffe dürfen Salz und Rauch sein. Sollten es mehr sein empfehlen wir Ihnen ein anderes Produkt zu suchen. In unserer Bestenliste werden Sie sicher fündig.

Dänisches Rauchsalz kostet in der Regel etwa 5,00 EUR je 100 Gramm, Wikinger Rauchsalz etwa das doppelte.

Immer wieder kommt auch die Frage auf ob es Rauchsalz bei Rewe gibt. In drei von uns getesteten Rewe Märkten gab es leider keines zu kaufen. Auch bei Edeka konnten wir keines finden.

Salz im Räucherofen

© smaltcoldsmokedsalt.com – Salz im Räucherofen

Herstellung & Geschichte

Für die Herstellung des Gewürzsalzes am besten geeignet sind Salze mit großer Oberfläche. Meersalz, aber auch handgemachte grobe Salze sind gut geeignet. Perfekt sind Meersalzflocken da diese sehr flach sind und die größte Oberfläche haben.

Durch das Räuchern schlägt sich der Rauchgeschmack in Form von dunklem Kondensat auf der Oberfläche ab und es entsteht ein intensives Raucharoma. Das Salz darf nicht zu groß sein, da sich die Raucharomen lediglich an der Oberfläche absetzen und nicht in das Innere des Salzkristalls eindringen.

Das eigentliche Räuchern nimmt meist einen Zeitraum von etwa 160 Stunden ein. Manche dänische Varianten werden aber auch sieben Tage geräuchert. Während dieser Zeit muss das Salz regelmäßig, am besten jede Stunde gewendet werden.

Die Tradition Salz zu räuchern geht auf die Wikinger zurück. Sie pflegten und verbreiteten diese Kultur. Angeblich wurde damals Meerwasser ins Feuer geschüttet. Das Wasser verdunstete und laß Salzkristalle an Holz und Kohle zurück.

Auch die Salish Indianer aus dem Nord-Westen Amerikas haben eine lange Tradition des Räucherns zum Zweck des Konservierens. Wann sie begonnen haben auch Salz zu räuchern ist allerdings nicht belegt. Auch zur dänischen Tradition der Rauchsalz-Herstellung ist wenig bekannt, dennoch ist es in Europa der beliebteste Vertreter dieses Gewürzes.

Rauchsalz Test

Wir haben getestet und konnten große Unterschiede in der Qualität feststellen.
Damit Sie sich nicht verkaufen haben wir gekostet!

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